Nähanleitung für Wiegenhimmel und Nestchen

Ich habe eine ganze Weile im Netz gesucht, in der Hoffung, eine gute Nähanleitung für einen Wiegenhimmel zu finden, leider vergeblich. Deshalb musste ich selbst kreativ werden, und es hat letztlich ganz gut geklappt 🙂

Da leider auch keine Himmelstange für unsere Familienwiege mehr vorhanden war (sie ist wie der Himmel selbst in einem anderen Teil der Familie gelandet und verloren gegangen), musste ich zunächst einen passenden Ersatz finden. Das war gar nicht so einfach, da die meisten nur eine Stange zum Festschrauben haben, was aber bei unserer Wiege nicht passte. Diese hat zwei Löcher, so dass ich eine „gegabelte“ brauchte. Letztlich habe ich genau eine gefunden, die passte, und zwar von Alvi, und das zu einem Spottpreis. Sie passt gerade noch so in die vorhandenen Löcher. Was mich ein bisschen stört, ist die weite Öffnung oben, und dass das ganze Gestänge nicht ganz so stabil ist, wie ich mir das gewünscht hätte. Aber wir konnten es noch stabilisieren, indem wir ein passendes Stoffband streng gespannt haben, und das Loch wird durch die Rüschen oben recht gut geschlossen.

Die Länge des Stoffes ergab sich letztlich aus der Höhe der Himmelstange und der Wiege bis zur „Kufe“. Oben wurde noch für einen Tunnelzug (für Himmelstange und Schleife) und eine doppelt genähte Rüsche zugegeben. Aufgrund der Ausrichtung der Eulen war der Stoff leider so, wie er vom Ballen kam, etwas zu schmal. Deshalb haben wir noch  eine Rüsche in der Breite der Rüsche oben an die beiden Breitseiten angenäht. Dies war letztlich einfacher, als wir zunächst dachten. Wir haben den Stoff gut 1,5x so lang genommen, wie die Kante war, diesen umgeschlagen und mit einem Faden geheftet, so dass wir ihn dann rüschen konnten. So gerüscht wurde er an der Kante festgesteckt und angenäht. Sicherlich nicht die professionelle Art, Rüschen zu nähen, aber schließlich haben wir das Nähen auch nicht gelernt. Und sie sind mit wenig Aufwand wirklich schön geworden. Durch den Tunnel haben wir dann noch ein passendes breites Band gezogen, um eine schöne Schleife als Abschluss zu haben. Gleichzeitig kann mit dem Band eine Spieluhr an der Himmelstange befestigt werden.

Für das Nestchen haben wir insgesamt 4 Einzelteile genäht, die jeweils mit Volumenvlies gefüllt wurden. An der Oberseite wurden schmale Bändchen zum Befestigen am Wiegenrand eingenäht, und damit das Ganze auch waschbar ist, wurden die Teile noch ein paarmal abgesteppt, so dass das Vlies nicht mehr verrutschen kann. Ich hatte noch darüber nachgedacht, auf das Teil am Fußende noch eine Tasche (z.B. für Schlafanzug oder Kuscheltier) aufzunähen, dann aber darauf verzichtet. Da unsere Wiege aber etwas schräg geschnitten ist und daher zwischen Matratze und Wiegenrand noch etwas Luft war, haben wir die Seitenteile so lang gemacht, dass sie diese Lücke noch füllen können und keine Gefahr besteht, dass das Baby sich Händchen oder Füßchen dort einklemmt.

Jetzt hoffen wir mal, dass sich unser Zwerg darin wohlfühlt 🙂

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2 Gedanken zu “Nähanleitung für Wiegenhimmel und Nestchen

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