Getreidebrei-Test, mal anders

Der Zwerg isst ja gerne Obst-Getreide-Brei, und da man möglichst schnell sämtliche Getreidesorten geben sollte, um spätere Unverträglichkeiten zu verhindern, hat die Mama letztens noch ein paar neue Sorten zum Ausprobieren gekauft. Schmecken tun sie dem Zwerg alle, aber die Mama war teilweise doch recht entsetzt, als sie festgestellt hat, wie viel die Packungsgrößen versprechen und wie wenig sie halten.Am Auffälligsten waren die Kölln Schmelzflocken. Sie lassen sich super zu Brei verarbeiten, aber es ist doch recht wenig in der Packung drin.

Und was mir erst beim zweiten Mal Hinschauen aufgefallen ist: Die Packung für Dinkel-Hafer-Schmelzflocken ist exakt so groß wie die für Hafer-Schmelzflocken. Nur dass in der Hafer-Packung 250g sind, in der Dinkel-Hafer-Packung nur 225g 😦

Fühlt sich da noch jemand getäuscht?

Nachdem das so auffällig war, wollte ichs wissen und habe auch bei anderen Packungen genauer hingesehen.

Als nächstes habe ich den Grieß-Getreidebrei der neuen Marke dmBio geöffnet. Die Packung ist viel größer als die der Kölln Schmelzflocken.Drin sind aber ebenfalls nur 250g, die sehen in der Packung gleich noch verlorener aus.

Der 7-Korn-Brei von milupa sieht auch nicht besser aus:

Vielleicht sind ja Vorratspackungen weniger irreführend? Leider auch nicht. Die Packung Bio-Getreidebrei Feine Hirse von Hipp ist nur minimal kleiner als der Bio-Getreidebrei 3-Korn von babylove. Dass gleich 50g weniger drin sind, fällt erst bei genauerem Hinsehen auf.

Ob unbedingt 2 Tüten notwendig sind, um eine längere Haltbarkeit zu bekommen? Ich wage es zu bezweifeln. Auch hier wird durch den äußeren Eindruck vor allem vorgespiegelt, dass viel mehr drin ist. Und von der zusätzlichen Verpackung, die zu mehr Müll führt als nötig, möchte ich gar nicht reden…

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2 Gedanken zu “Getreidebrei-Test, mal anders

  1. Hab auch jede Menge ausprobiert und ich muss sagen, bei der Milchnahrung bin ich nach dem Fazit von Stiftung Warentest gegangen. Aber bei der Getreidenahrung oder Breinahrung zum Selbstmachen da hab ich mich auch durchprobiert und mich am Schluss oft für die Eigenmarke von dm entschieden – außer beim Abendbrei, da bin ich bei Hipp geblieben. Es gibt da soviel Auswahl, Mengen sind verschiedenen – haben so viele Preisklassen – zum verrückt werden!!!!

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    • Ja, das stimmt… Bei der Milch hat mich schon Stiftung Warentest verwirrt. Die Nahrung, die wir im Krankenhaus bekommen hatten, schnitt in einem Test gut ab, in einem anderen schlechter (einer war von Ökotest, glaub ich). Aber es wurde uns gesagt, dass man am besten bei der bleiben soll, die im Krankenhaus gegeben wurde. Bei den Breien nehme ich nur Getreide ohne Milch oder sonstige Zusätze. Das macht es für mich irgendwie einfacher, man muss nicht nach versteckten Zuckern suchen und auch sonst ist nicht viel „Falsches“ drin… Trotzdem gibt es viel zu viel 😉

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