Für Notfälle gewappnet

… sind wir seit heute. Denn am Nachmittag war ich bei einer Veranstaltung des BRK zu Baby- und Kindernotfällen. Es war sehr informativ, und wir durften auch an Säuglingspuppen beatmen und Herzdruckmassage machen. Um den Vergleich zum Erwachsenen zu haben, gab es auch noch eine Erwachsenenpuppe. Neben Informationen zum Verhalten bei Ohnmacht, Vergiftung, Krampfanfällen etc. wurde uns u.a. auch erläutert, wie wir Pseudokrupp und Epiglottits erkennen und unterscheiden können und wann die 112 die einzige gute Wahl ist. In der Pause durften wir dann noch einen Rettungswagen von innen ansehen, und unser Kursleiter hat uns gezeigt, wie Babys und Kleinkinder transportiert werden können. Dabei kam das Gespräch auch auf die Baby-Notarztwägen, für die die B.-St.-Stiftung (wer schon von ihnen vor Einkaufsmärkten etc. angesprochen wurde, weiß, was ich meine) seit Jahren auf – wie ich finde – dubiose Art und Weise Spenden sammelt (mir ist alles obskur, bei dem ich sofort unterschreiben soll, dass ich Geld spende, ohne schriftliche Infos für zu Hause zu bekommen und mich in Ruhe informieren und es mir überlegen zu können). Und wir haben erfahren, dass wir so einen nicht brauchen, denn entgegen der Behauptung der Spendensammler können auch bei uns Babys transportiert werden, genauso, wie auch extreme Frühchen nach der Geburt in die Kinderklinik gefahren oder geflogen werden können. Alles in allem ein wirklich guter Kurs. Ich kann nur jedem/r empfehlen, der/die mit Babys/Kindern zu tun hat, so einen Kurs zu besuchen. Sollte jemals eine Notsituation eintreten, reagiert man zwar sicher nicht so besonnen, wie es sein sollte, aber wenn man bestimmte Dinge schon mal gehört oder auch gemacht hat, fühlt man sich bestimmt sicherer. Ansonsten hoffen wir einfach, dass wir dieses Wissen nie brauchen!

Vor dem Kurs waren wir heute wieder auf unserer Feldweg-Wald-Runde unterwegs, da es lange genug nicht mehr geregnet hatte und die Wege daher wieder gut befahrbar waren. Heute morgen war jedoch alles arg weiß angereift, so dass wir gleich den wiederentdeckten Lammfell-Fußsack getestet haben, den ich als Baby hatte (damals vor allem auf dem Schlitten). Er hat zwar keine Löcher für die Gurte am Sitz, füllt den Fußsack vom Wagen und den Sitz aber so gut aus, dass der Zwerg auch ohne Gurt bequem und sicher sitzen kann. (Was mich sehr freut, denn so muss ich nicht dran rumschnippeln und -nähen.) Er fands toll, sich so schön einkuscheln zu können 🙂 Und keine Angst, es wurde ihm nicht zu warm, er war dafür „drunter“ nicht so warm eingepackt wie sonst 😉 Hach, und wie ich mich schon darauf freue, nächstes Jahr mit dem Zwerg durch das bunte Laub zu toben 😀

Kaum waren wir vorbei, wurden doch noch die Schafe auf die Weide gelassen, die wir schon vermisst hatten. Wir waren aber schon zu weit weg, um nochmal schnell zurück zu fahren. Und da ich ja später noch meinen Kurs hatte, haben wir sie uns nur noch aus der Ferne angesehen…

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Ein Gedanke zu “Für Notfälle gewappnet

  1. So einen Kurs musste wir alle beim Großelterndienst machen, da wir ja „fremder Leuts“ Kinder betreuen.
    Ich denke, wenn es wirklich hart auf hart ginge, würde ich beten, dass die 112 schnell bei mir wäre.
    Heute früh ist ca. 400 m neben der Wohnung ein Rettungshubschrauber gelandet – aber ein Verkehrsunfall war es nicht. Ich habe dem Menschen innen drin die Daumen gedrückt.
    Und tschüss sagt Clara

    Gefällt 1 Person

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