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Dem Hungertod so nah…

… für unseren Zwerg eine alltägliche Erfahrung. Es ist ganz schön hart, wenn man als Mama gerne stillen möchte, aber nicht mehr kann, und der Zwerg dann von jetzt auf gleich wie am Spieß brüllt, weil er nach dem Aufwachen SOFORT Hunger hat. Und weder Flasche noch Brei von jetzt auf gleich fertig sind. Weiterlesen

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Vom Brei-Essen

Dass unser Zwerg mittlerweile Brei isst, hatte ich ja hier schon erzählt, auch, dass ich ihn selbst koche. Mittlerweile ist noch einiges dazu gekommen, wir haben neben verschiedenen Gemüsen auch schon mit Fleisch und Ei ergänzt. Außerdem isst unser Kleiner mit Begeisterung Obst-Getreide-Brei. Diesen machen wir bis jetzt aus Banane und/oder Birne mit Hafer-, Dinkel- oder Reis-Schmelzflocken. Wir essen allerdings etwas unkonventionell, zumindest wenn man Baby-Ratgeber zugrunde legt. Mir ist es aber wichtig, dass der Zwerg schon jetzt lernt, wie bei uns gegessen wird. Und Müsli und Obst gibt es nun mal nicht zum Abendessen, sondern zum Frühstück, so dass dieser Brei die Vormittagsflasche (die 2. des Tages) ersetzt hat. Und da auch der Papa mal füttern möchte, und es abends meist gekocht gibt, da wir, wenn mein Mann aus der Arbeit kommt, zusammen essen, gibt es den Gemüse-(Fleisch-)Brei auch erst abends und nicht mittags. Der Zwerg verträgts gut und schläft wunderbar durch, was für mich eine gute Bestätigung ist, dass man sich nicht immer strikt an die Regeln halten muss.

Pünktlich zum 4-Monatigen des Zwerges kamen übrigens auch Testpäckchen von Bebivita und Hipp mit Gläschen, von Hipp gabs auch noch Reisflocken.

Wenn mal versehentlich doch der eingefrorene Vorrat ausgeht oder man unterwegs ist und nichts Selbstgekochtes mitnehmen kann oder möchte (im Urlaub wars kein Problem, dank Kühlbox fürs Auto und Miniküche und Kühlschrank im Hotel, so dass ich auch dort selbst gekocht hatte), sind sie ganz praktisch, der Zwerg mochte sie auch (ich hatte sie jedoch etwas „gepimpt“, die weißen Karotten mit Fleisch und die Birne mit Dinkelflocken). Aber grundsätzlich bleibe ich dabei, selbst zu kochen. Ich mache immer größere Mengen, die ich in kleineren Portionen einfriere (von den empfohlenen Eiswürfeln bin ich jedoch schon beim zweiten Kochen abgekommen, die nehme ich nur noch fürs Fleisch), und für uns gibts dann auch gleich noch was, nur eben etwas anders zubereitet.

Auf Lätzchen verzichten wir zur Zeit übrigens auch, statt dessen nehmen wir einfache weiße Mullwindeln. Die sind größer und fangen auch die Händchen vom Zwerg ab, der gern selbst schon etwas in den Mund schieben möchte, wenn Mama oder Papa mit dem Löffel nicht schnell genug sind. Und man kann sie schön auskochen, so dass auch keine fiesen Flecken bleiben 😉

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Premieren

Das Leben mit Baby bringt immer neue Premieren mit sich. Manchmal wartet man sehnsüchtig darauf (Wann lächelt es mich das erste Mal bewusst an?), manchmal würde man gerne noch etwas länger Zeit haben (Es muss doch nicht JETZT schon anfangen zu zahnen!), aber manchmal hat man auch selbst (zumindest in gewissem Umfang) Einfluss auf „das erste Mal“. So war es heute, denn nachdem unser Kleiner in letzter Zeit immer mehr versucht hatte, unser Essen in seinen Mund zu bekommen, und mit Schnuppernäschen neue Gerüche aufsog, hatte ich beschlossen, es zum ersten Mal mit Brei zu versuchen. Bio-Zucchini und Bio-Kartoffel gekauft, gedünstet, mit Rapsöl püriert (schmeckt gar nicht schlecht, richtig schön nach Gemüse, so ganz ohne Gewürze 🙂 ), und dann konnte es losgehen. Lätzchen an, Löffelchen unter die Nase gehalten, und schon gab es ein großes Grinsen, und der Löffel konnte im offenen Mund verschwinden 🙂 Scheinbar war es auch für den Zwerg lecker und eine willkommene Abwechslung zur Milch, denn er aß unter fortgesetztem Lachen einige Löffel voll, und es wurde alles brav geschluckt, so dass wir das Lätzchen nicht einmal brauchten. Eine absolut gelungene Premiere 🙂

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